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Montag, 20. Februar 2012

Nein, das ist nicht der getaute Ententümpel!

Dörte ist es momentan egal, dass der Tümpel noch immer zugefroren ist. Sie schwimmt auch schon mal gern auf dem, was einst unser Rasen war.
recken, trockenwedeln und eilig losschnattern

Zu der Tatsache, dass Schleswig Holstein geradezu weggekärchert wurde von all dem Schnee und Regen, gesellt sich jetzt noch gevatter Bodenfrost bis fast zum Mittelpunkt der Erde.  Ich weiß was dieser hübsche Gartenteich für mich bedeutet. Der Quadratmeterzahl des Sees nach zu urteilen, werde ich ca 4 Wochen jeden Tag 20-30 Liter Wasser aus dem Keller schöpfen, aus der Haustüre tragen und wieder dahin schütten wo es draußen eh rund ums Haus steht. Naja, was soll's, dann haben Dörte & Co wenigstens übergangsweise Spaß, bis der Ententümpel wieder vollständig aufgetaut ist.
durch den Zaun fotografiert

Sorgen mache ich mir nur um meine 40 Rosen, die ich im Herbst gepflanzt habe. Denen steht das Wasser nämlich im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Trendsport Duckcatching


Ich habe Dagobert, Daniel, Donald, Dörte, Daisy und Mrs. X immer brav den Schnee auf Ihren bevorzugten Wegen beiseite gefegt und ihnen einen großen Bottich mit warmem Wasser zur Verfügung gestellt, damit sie trinken und ihr Gefieder pflegen können. Per Heizstrahler wurde die Temperatur so gut es ging über Null Grad gehalten. Mit Salat habe ich die Laufenten gezähmt, in diesem Winter. Den lieben sie. Was ich ihnen wirklich nicht erfüllen konnte, ist der Wunsch, auf ihrem heißgeliebten Tümpel zu sitzen. Und ich habe wirklich alles gegeben, aber selbst kontrolliertes "Fire & Ice" haben nix gebracht.

 

Was sie mir nicht erfüllt haben, war auch nur ein einziges Mal in ihrem Stall zu schlafen. Nee, den wollen die nicht und wenn das da draußen 18 Grad unter Null sind. Enten wollen draußen sein und damit basta. Das musste ich akzeptieren.
Duckcatching hat sich während der Schnee- und Eiszeit zur Trendsportart in meiner Nachbarschaft entwickelt. Die Tiere können nämlich sehr wohl fliegen. Jedenfalls scheint es das geringere Übel im Vergleich mit dem Schneelauf zu sein. Gelegentlich flog man dann nämlich auch mal über den Gartenzaun... und kam nicht merh zurück. Das auch nur, weil man mit Gewalt zufuß wieder in den Garten wollte und nicht einsehen konnte, dass man sich partout nicht durch Zaun quetschen kann. Anstatt sich ein kleines Stück weiter durch das Tor treiben zu lassen, hub man dann wieder zum Flug an, um sich irgendwo unter einem Busch mit eingezogenem Fahrgestell unsichtbar zu machen (das scheinen die wirklich zu können). Jedenfalls ist keines der Tiere zu Ragout auf der Dorfstraße geworden, wenn es auch knapp war und ich bin jetzt Meisterin im Duckcatching.