Gelbinge: Das Sprüchlein für den Tag
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Donnerstag, 2. Juni 2011
Lampe aus Nistkasten für die Terrasse
Unserer türkis gestalteten Dachterrasse fehlte es an einem Leuchtmittel.
Das Einflugloch dieses farblich passenden Nistkastens hat genau die Größe einer Lampenfassung. Ich habe selbige also durch die Reinigungsöffnung eingelegt und vorne ein rundes Leuchtmittel aufgeschraubt.
Feddisch isset! Und ich bin ziemlich zufrieden, nachdem ich lange Frust über Nichtbesiedeltung schob. Selbst Schuld liebe Meisen, ist jetzt die Wohnung neu platziert und anderweitig vergeben!
Mittwoch, 13. April 2011
Perfektionierungskompromiss
Hier habe ich das Küchenessplatzrenovierungsprojekt dokumentiert.
Ganz fertig wurde die Gestaltung jedoch erst heute, denn ich brachte es nicht über's Herz die wunderschöne Eichenplatte des Tisches zu streichen, auch wenn sie nicht ins Küchenbild passt. Als Tischdeckenablehnerin bestellte ich Lackfolie, die das ganze nun optisch als Kompromiss nachmeinem Geschmack perfektioniert.
Ich wählte ein starkes und dehnbares Material, ohne Vliesrücken. Damit lassen sich nämlich zwei fleigen mit einer Klappe schlagen: die nicht ganz so stark glänzende Rückseite kann zur Ansichtsseite gekehrt werden und das vlieslose Material lässt sich für diesem Zweck ohnehin besser verarbeiten.
Auf Spannung gezogen habe ich die Folie einfach mit Heftzwecken unter der Tischplatte befestigt. Einzig etwas fummellig ist das korrekte Einschlagen der Kanten.
Alles ist prima gelungen und falls jemand ähnliche Projekte in Bearbeitung hat, kann ich gern die Bestelladresse und das gewählte Material empfehlen.
Aprops Empfehlungen! Ebenfalls einen guten und günsitgen Händler sowie eigene Erfahrungen mit gut und weniger gut zu verarbeitendem Material habe ich übrigens für selbstklebend beschichtete Folie. Bei Bedarf einfach melden.
Ganz fertig wurde die Gestaltung jedoch erst heute, denn ich brachte es nicht über's Herz die wunderschöne Eichenplatte des Tisches zu streichen, auch wenn sie nicht ins Küchenbild passt. Als Tischdeckenablehnerin bestellte ich Lackfolie, die das ganze nun optisch als Kompromiss nachmeinem Geschmack perfektioniert.
Ich wählte ein starkes und dehnbares Material, ohne Vliesrücken. Damit lassen sich nämlich zwei fleigen mit einer Klappe schlagen: die nicht ganz so stark glänzende Rückseite kann zur Ansichtsseite gekehrt werden und das vlieslose Material lässt sich für diesem Zweck ohnehin besser verarbeiten.
Auf Spannung gezogen habe ich die Folie einfach mit Heftzwecken unter der Tischplatte befestigt. Einzig etwas fummellig ist das korrekte Einschlagen der Kanten.
Alles ist prima gelungen und falls jemand ähnliche Projekte in Bearbeitung hat, kann ich gern die Bestelladresse und das gewählte Material empfehlen.
Aprops Empfehlungen! Ebenfalls einen guten und günsitgen Händler sowie eigene Erfahrungen mit gut und weniger gut zu verarbeitendem Material habe ich übrigens für selbstklebend beschichtete Folie. Bei Bedarf einfach melden.
Mittwoch, 6. April 2011
In einem unserer Bäder...
...sieht man neuerdings direkt auf dieses alte Waschgeschirr, versehen mit einem alten bestickten Leinennachthemd, wenn man die Tür öffnet.
Und weil ich mich momentan so daran freue, wollte ich die in diesem "Tagebuch" konservieren. Mich daran erinnern, wenn ich mich an den Anblick gewöhnt habe. Ich mache das öfter in letzter Zeit. Schlage einfach diese Seiten auf und sehe ein wenig außenstehend und etwas objektiver auf die Maiglückchenseite in mir. Ein freudvolles Ich. Erstaunlich, das fällt mir im Alltag gar nicht so auf, was sich neben Arbeit und weiterer Arbeitssuche so alles verrichtet. Jedenfalls sah ich mich in diesem Bad um. Fast überall sehe ich schöne Dinge. Ein schrecklich hässliches Etwas ist auch dabei. Das erfordert ein kreatives Projekt. Es ist geplant und wenn mehr Zeit ist, dann werde ich "dem Leibhaftigen" zuleibe rücken. Ich habe mir aber heute zuächst vorgenommen so nach und nach je drei schöne Sachen aus jedem Raum hier festzuhalten und mich immer mal wieder daran zu freuen.
Ich mag
die Stuckleiste
Dienstag, 5. April 2011
Zutatenbord in neuem Glanz
Hier werden zunächst die seitlich montierten Enten geschlachtet und dann muss ein wenig angeschliffen werden, um den Lack auftragen auftragen zu können und Blessuren auszubessern.
Jetzt den weißen Mattlack auftragen und schon ist alles schick und damit maiglückchenamtlich zugelassen, zukünftig die Küche zu schmücken
Mittwoch, 30. März 2011
Alter Zeitungsständer = Vorrat für Zwiebeln und Kartoffeln
Den wollte Herr Käf unbedingt haben. Ich finde ihn schrecklich, aber was tut man nicht alles.
Also wurde aus der Not die Tugend gemacht. Gelackt, Kanten wieder abgeschliffen, damit's gebraucht aussieht. Dann noch ein jugendstiliges Ornament gemalt (ich erwähnte ja schon, dass mir eigentlich nur Jugendstil in Kombination mit Lounge in die 1912 gebaute "große alte Dame" über die Türschwellen kommt). Die Sache schließlich in ehrenvollem Gedenken mit den Initialen der Vorbesitzererin versehen, haben nun Kartoffeln und Zwiebel in der Küche einen griffbereiten Platz.
Dienstag, 29. März 2011
Essplatz - Möbel streichen und Polster beziehen
Da steht er nun nachher und vorher, Omis alter Küchentisch aus Eiche, umrahmt von drei furnierten Stühlen, deren Form ich so wunderschön finde. Da "die große alte Dame" 1912 erbaut wurde, achte ich darauf, dass möglichst ausschließlich Mobliar aus dieser Zeit gemischt mit loungig-moderner Einrichtung ins Haus kommt.
Auf der to-do-list stehen: Platte aufhübschen und Gestell von lindgrün auf weiß trimmen. Das lässt sich ruckzuck erledigen. Unschöne Stellen an der Platte glatt schleifen und satt mit Schutz tränken. Platte abnehmen und nach Herzenslust mit Rolle und weißer Farbe schmaddern.
Die Stühle brauchen neue Polster, Farbe und vor allen Dingen zuvor eine ebenmäßigere Oberfläche.
Also los:
Schleifen, schleifen, schleifen. Tut ja fast ein bisschen weh - und damit meine ich nicht die Arme, die das Schleifmaschinenwerk zu verrichten haben - aber was schön sein soll muss leiden.
Nun die leidige Streicherei, die ist gerade bei Stühlen in Kombination mit Perfektionisten keine wirklich schöne Aufgabe. Zum Glück hatte ich Gesellschaft. Wer aufmerksam durch die oberen Streben der Stuhllehne spiekert, sieht Herrn Amsel, der eigentlich auf sein Naschwerk wartet.
Von der Polstertackeraktion gibt es kein Foto. Da bahnte sich die Ungeduld ihren Weg und der Tacker entwickelte ein unerwünschtes Eigenleben. So waren weder Hände noch Gedanken bereit sich auf den Einsatz des Fotoapparates zu stürzen.
Dafür nun hier das Endergebnis. Ungeduld und Vorsicht gingen Hand in Hand. Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass ich die Polster noch nicht eingedrückt habe.
Der Lack ist noch nicht ganz durchgetrockent. So haben wir nun Stühle die man befreuen, aber noch nicht besetzen kann.
PS: Da ich ich für für die gemauerte Mosaiksteinbank in der Küche Polster und Kissen nähte und bezog, habe ich dem Katerkatz im Sinne der Gleichberechtigung aus Ytong eine Konstruktion gesägt, die ich ihm mit Vlies und passend genähtem Polsterstoff überzog. So hat er sein eigenes Loungesofa in der Fensterbank.
Tisch Ton in Ton
Im Dachgeschoss der "großen alten Dame" wird dunkles Holz mit blau kombiniert. Den für dort vorgesehene Tisch hatte ich vor vielen Jahren bereits in einem dunklen Blau gestrichen. Als ich das gute Stück vom Dornröschenschlaf im Verschlag erlösen wollte, sah ich eine Menge Blessuren. Eigentlich kam mir das dann gar nicht so ungelegen, denn der blaue Anstrich war eigentlich ohnehin zu dunkel für den neuen Zweck. Und nun sah ich mich doch geradezu gezwungen Hand anzulegen. Wo sich die Prinzen durch die Dornenhecke schlagen, da schlug ich mich durch den Werkzeugraumwust und suchte zusammen, was ich an Equipment brauchte.
Dann wählte ich aber doch zumindest eine bequeme Wachküsschtechnik, die sich für den faulen Erlöser gut eignet und dabei auch noch schön aussieht.
Mit Schleifmaschine und Atemschutz bewaffnet wurde dem Dronröschen ein ganz kleinwenig das Antlitz gepeelt. Dann habe ich mit einem helleren Lack Ton-in-Ton nachgeschminkt:
So wurde das arme Ding zunächst mit ganz wenig Farbe in gleichmäßigen Pinselstrichen, nicht vollständig deckend versehen. Wie das beim Make-up so üblich ist, wurde dann auch hier noch die frische Farbe mit einem Läppchen vorsichtig verwischt. Rundherum gab es einen deckenden Lidstrich in hellem blau, weil dort die Blessuren am schlimmsten waren.
Und nun ist das Dornröschen wieder schick.
Dienstag, 15. März 2011
Montag, 14. Februar 2011
Küchenutensilienhalter aus Abfallmaterial - Nischen nutzen, um Kochhilfen griffbereit zu haben
Vier verzinkte Lochbleche gleicher Größe habe ich als Abfall "für lau" bekommen. Es gibt sie aber auch günstig als Zuschnitt im Baumarkt. Als Abstandshalter zur Wand dienen in meinem Fall acht Kugellager von alten Inlineskates (je zwei übereinander gelegt), die ich mal nach dem Auswechseln aufhob. Dann braucht noch jedes Lochblech vier Schrauben, Dübel und evtl. Unterlegscheiben. Sowas findet sich ja in jedem Haushalt. Einzig gekauft habe ich die S-Haken. Die gibt es im Baumarkt. Meine sind aus Ikeas Küchenabteilung und lagen hier für den kann-man-immer-mal-gebrauchen-Fall.
Sonntag, 13. Februar 2011
Samstag, 12. Februar 2011
Wie man auch ohne Talent Menschen erkennbar malen kann: Projekt persönliche Gartenbankaufarbeitung
Hier handelt es sich um eine alte Sperrmüllbank. Verwitterter Lack kann schnell mit einer günstigen Schleifmaschine abgeschliffen werden. Die Bank danach mit zwei Anstrichen versehen. Mit einem dicken Edding die Hausbewohner aufmalen und ggf. weitere Merkmale hinzufügen.
Ich kann nicht besonders gut malen, deshalb nutze ich einen Trick, um Menschen dennoch wiedererkennbar darzustellen. Die Beschreibung dazu ist unten zu finden:
Naiv gemalte Menschen, Tiere Häuser Pflanzen erhalten vom Nichtkünstler einen eigenen Charme, wenn die Darstellung "in einem Strich" und in Reduzierung auf besondere Merkmale vorgenommen wird:
Also, nur hinschauen, wo das besondere Merkmal zu finden ist (-:
Hier am Beispiel einer Familie, die diese Bankgestaltung bekam:
Katze 1: besonders langer Schwanz
Katze 2: besonders buschiger Schwanz
Frau: Schwangerschaft dargestellt
älteres Paar rechts: Er schlank leicht gebückt, sie klein, vollschlank, leicht gebückt
Hund: lockiges Fell
Der dreijährige Junge der Familie - auch im Bild - erkannte alle Familienmitglieder auf Anhieb
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