Mittwoch, 6. Juli 2011

Schuster bleib bei deinen Leisten...

Ein Besuch in Herrn Käfs Heimatstädtchen, das ebendalls die Geburtsstadt von diesem weltberühmten Herrn ist.


Nach gut sieben Stunden Anfahrt, zunächst ein herzliches Willkommen bei Kaffee und Kuchen. Die Reisenden stärken sich wieder und der Gastgeber sammelt Kraft für ein wirklich beeindruckendes Handwerk, dem im Anschluss mit Leidenschaft nachgegangen werden soll.


Der Käf-Vater ist Schumacher und hat sich auf ca vier (!) Quadratmetern im Keller eine faszinierende Werkstatt eingerichtet.


Ein kleiner Ausschnitt von den vielen Leisten...


den wunderschönen alten Gerätschaften... 



die mich verzaubern, während mit geschickten Griffen...


liebevoll Hand an mein Schuhwerk gelegt wird. Als das erste Paar in der Presse steht, ist schon die Lieblingssandale in Begutachtung...


und sofort gehen die fleißigen, von Arbeit geformten Hände, ans Werk...


 bevor die alte Presse den Rest der Arbeit tut und ich mit Herrn Käf das Mitternachtsshopping erobere.



Da es im Tal herrlich gewittert, wird anprobiert was das Zeug hält.

Und auch der Kultur widmen wir uns, da die Museen geöffnet haben.


Dem Genie dort oben sind eine Menge schlauer Dinge durch den klugen Kopf gespukt...


mit denen er - im wahrsten Sinne des Wortes - die Welt antrieb


Am Folgetag besuchten wir Freunde und den mittten in einer wunderschönen Blumenwiese liegenden...


Schrebergarten der Eltern vom Herrn Käf, bevor (be-)rauschend Geburtstag gefeiert wurde.


Am nächsten Morgen hieß es sich an die Heimreise zu machen. Ein langer Tag auf der Straße, mit viel Zeit für Gespräche, Vorlesestunden und allerlei kleine Erlebnisse, wie diese Tankstelle, an der sich ein Schwalbennest in wohlgewählten "Reihenhausparzellen" an das nächste reiht. Ich hab's mal einen Ausschnitt rot markiert.


Herrliches Gezwitscher!

Kommentare:

  1. Ach wie süß! Da war bestimmt so viel los wie in Frankfurt aufm Flughafen ;o) Das ist ja echt niedlich, Reihenhäuschen...stimmt aber, hab ich so noch nie gesehen!
    Da hattet ihr ja ein paar schöne Tage. Und die 4m² Werkstatt finde ich ganz toll, das sieht man ja heute eher selten, so alte Berufe, schade.
    Freut mich, dass Dir meine Tassen gefallen, weißt ja, im Bedarfsfall gerne per mail melden.
    Hab einen schönen Sommertag,
    Irina

    AntwortenLöschen
  2. Wenn ich das richtigerweise weiß ist Daimler in Schorndorf geboren? Eine schöne Gegend und euere Reise war sehr schön, tolle Bilder. Von uns aus gar nicht so weit, sieht eh so aus wie bei uns mit den lieblichen Hügel und schönen Wiesen.

    Schon süss die vielen Nester, wirklich wie eine Rheienhaussiedlung...

    In der heutigen Zeit ein wichtiger Beruf finde ich, Schuster, gibt es aber noch ganz selten, leider. Schön so jemand in der Familie zu haben.

    Dir noch einen schönen Tag und liebe Grüße
    Michaela

    AntwortenLöschen
  3. Oh, wie schön! Die Schwalben sind ja süß, schön, dass sie da wohnen dürfen!
    Lg Knutselzwerg

    AntwortenLöschen
  4. ach die heimat...
    ich vermisse sie so...hier ist alles so anderst.


    Ich liebe dich mein schwabenland ..

    AntwortenLöschen